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Geschichte der St. Aegidien – Kirche

Geschichte der St. Aegidien – Kirche Die älteste bekannte Urkunde stammt von 1213. Immer wieder führten kriegerische Verwüstungen und Brände zu baulichen Veränderungen, wobei die alte Bausubstanz wieder verwendet wurde, so auch nach dem schlimmen Stadtbrand von 1842.
Für den Wiederaufbau wurde der erfahrene Nürnberger Baumeister Carl Alexander von Heideloff beauftragt. Er hat große Teile der niedergebrannten Kirche nutzen können. Nach seiner Planung ist die Oschatzer Kirche als Doppelturmanlage mit durchbrochen Maßwerk der Spitzen wieder aufgebaut worden. Die im neugotischen Stil erbaute Kirche atmet noch die Formen des klassizistischen Geistes.( Bild )
Bis zur jüngsten Restaurierung galt die Aegidienkirche als typische neugotische Raumschöpfung. Die erst durch die jüngsten Untersuchungen festgestellte Farbgebung ist eindeutig dem Farbcanon der klassizistischen Innenräume verpflichtet.
Die Kanzel ( Bild ) weist zwar gotische Elemente auf, wobei auch hier die Horizontale mehr betont ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Altar ( Bild ) der in seinen Figuren, die von Heideloff selbst gemalt worden sind, sehr stark an klassische Porträtmalerei erinnert. Mit der Aegidienkirche ist ein einmaliges Kunstwerk geschaffen worden und ist von seinem Baumeister bis ins letzte Detail durchgestaltet worden.
Während der Bauphase wurde viel Mühe aufgewendet, die stimmige Architektur originalgetreu wiederherzustellen und zu erhalten. ( Bild 006 )
Unfangreichere Informationen können Sie in der Festschrift zur Wiedereröffnung nachlesen. ( Bild ) >>