Förderverein "Rettet St. Aegidien" e.V. Oschatz

Das Baugeschehen

AKTUELLES BAUGESCHEHEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tatsächlich, dieser Raum befindet sich in der St. Aegidienkirche. Er befindet sich über der Nordsakristei.

Seit dem Stadtbrand 1842 wurde er nicht wieder aufgebaut.

Nun will der Verein „Rettet St. Aegidien“ diesen Raum wieder nutzbar machen. Wir würden uns freuen, wenn uns Helfer zur Seite stehen, damit wir dies große Vorhaben realisieren können.

Näheres dazu lesen Sie im 57.Rundbrief 2017.

BAUGESCHEHEN DER LETZTEN 100 JAHRE

St. Aegidienkirche um 1912
St. Aegidienkirche um 1912

Bereits 1912 wurden umfangreiche Baumaßnahmen im oberen Turmbereich vorgenommen. Die augesetzten Verzierungen erwiesen sich als instabil und mussten abgenommen werden.

Nach 1945 verschlechterte sich durch schädliche Umwelteinflüsse und fehlende Baukapazitäten der Bauzustand beträchtlich. An eine Schließung der Kirche wurde gedacht. Es wurde in Erwägung gezogen, die Turmspitzen abzutragen. Der Verfall war nicht aufzuhalten. Wo man hinschaute, hoffnungsloser Verfall.

Deckengewölbe im Seitenschiff
Deckengewölbe im Seitenschiff
Witterungsschaden am Turm
Witterungsschaden am Turm
Berthold Zehme als Trompetenbläser
Berthold Zehme als Trompetenbläser

Auch 1987 war der bauliche Zustand dieser Kirche immer noch äußerst bedenklich. Erste Sicherungsarbeiten wurden durch die Industriebergsteiger Bernd Voigtländer, Alfons Rosenberger und Günter Rösler vorgenommen.

Kran beim Aufsetzen der Turmspitze
Kran beim Aufsetzen der Turmspitze

1989 ermöglichte die friedliche Revolution endlich eine umfangreiche Restaurierung.

 

1990 konnten Dank großzügiger Fördermittel die Bauarbeiten mit dem Abtragen der Turmspitzen, der Restaurierung derselben und dem Einbringen neuer Sandsteinteile beginnen.

Gruppe Voigtländer beim Turmbau
Gruppe Voigtländer beim Turmbau

1991 wurde der Verein „Rettet St. Aegidien e.V.“ gegründet. Ein Hoffnungszeichen. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, die Sanierung der St. Aegidienkirche voranzubringen und entsprechende Eigenmittel zur Verfügung zu stellen. Niemand ahnte, dass für diese Rettungsaktion insg. 16 Millionen Euro aufgebracht werden müssten und, dass auf den Verein ca. 3 Millionen Euro an Eigenmitteln zukämen.

1998 wurde die historische Türmerwohnung wieder eröffnet. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel.

2005 konnte am 8. Mai die Kirche wieder geöffnet werden. Die Baumaßnahmen jedoch waren noch nicht abgeschlossen.

Krypta
Krypta

2008 wurde die Außenfassade der Apsis sowie die Krypta unter der Apsis fertig gestellt werde.


 

 

eine der Fialen
eine der Fialen

2008 und 2009 wurden beide Turmspitzen erneut saniert. Mit einem speziellen Konservierungsmittel wurde der Sandstein bis zu einer Tiefe von 8 cm verfestigt. Zugleich wurden die acht Fialen (je Turm 4 Fialen) in der von Heideloff einst vorgegebenen Form neu hergestellt und aufgesetzt.

 

2011 und 2012 wurden beide Türme vom 1. Umgang nach oben infolge undichter Putzstellen mit neuem Putz versehen und versiegelt. Circa 192.321,54 € musste der Verein dafür aufbringen. Fördermittel gab es nicht. Die kleine Kirchgemeinde wäre damit völlig überfordert gewesen.

2012 soll auf allen 4 Umgängen der Türme eine witterungsbeständige, flexible Versieglung aufgebracht werden, um für die Zunkunft eine optimale Abdichtung zu garantieren. Dies wird wiederum ca. 48.000,00 € kosten.

2012 Ging es 2011 in erster Linie um die Ausbesserung des Außenputzes und die Sanierung der Sandsteinelemente, so ging es 2012 um die Abdichtung der 2 Umgänge beider Türme mit 3-Komponentenepoxidharzfeinspachtel - ein kompliziertes Verfahren. Anfang 2013 war diese Aufgabe erledigt und wir hoffen, dass nun keine Feuchtigkeit mehr ins Innere gelangen kann.


2013 im Sommer dieses Jahres wurde das gesamte Gestühl wie auch die Empore und die Orgel gegen holzzerstörende Insekten begast.

Unerwartenderweise war durch das Mauerwerk im Aufgangsbereich zur Ulanenkapelle Wasser gelangt. Ein Einrüsten wurde erforderlich. Schnell wurde die Ursache erkannt und es wurde Abhilfe geschaffen.


2014 Jährlich besuchen ca. 6000 Besucher die historische Türmerwohnung. Um größtmöglichste Sicherheit zu gewährleisten, fand eine Begehung der Feuerwehr in der Kirche und im Turmbereich statt. Es wurde überlegt, woran im Brandfall zu denken wäre. Es ist angedacht, eine Steigleitung nach oben zu installieren. Innenausbesserungsarbeiten im Kuppelbereich wie auch im Ulanenkapellenaufgang sollen u.a. vorgenommen werden.

 

Wir bedanken uns bei allen, die uns bisher geholfen haben und uns auch weiterhin die Treue halten. Um den Schadensumfang deutlich zu machen, stellen wir nachfolgend jeweils einmal den Alt- und den Neuzustand vergleichsweise gegenüber.

 

Seitenfassade


Turmspitzen (Details)


Deckengewölbe im Orgelbereich


Fensterlaibung


Buntglasfenster im Kirchenschiff


Rechte Sakristei


Schadensbefall

stark geschädigtes Maßwerk
stark geschädigtes Maßwerk
morscher Dachstuhl
morscher Dachstuhl
Turmaufgang zur oberen Plattform
Turmaufgang zur oberen Plattform

Bis zur Unkenntlichkeit zertörte Sandsteinkunst

Restaurierte Sandsteinkunst




 

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