Förderverein "Rettet St. Aegidien" e.V. Oschatz

 

Ein Konzert zum Mitsingen

 

Gabi und Amadeus Eidner aus Chemnitz eröffnen 15. Musikherbst

 

Von Gabi Liebegall Oschatz. Sie treffen mit ihrer Musik und den Texten die Seelen der Menschen. Gabi und Amadeus Eidner musizierten am Sonnabendnachmittag in St. Aegidien, wo die Liedermacher mit ihrem Repertoire sowohl Erwachsene als auch Kinder ansprachen. Und die Besucher ließen sich bei diesem Auftakt des 15. Oschatzer Musikherbstes auch nicht lange bitten: Sie sangen von Beginn an mit.

 

Dafür hatte die Kirchgemeinde Oschatz Liedtexte kopiert und diese den Gästen zur Verfügung gestellt. Außerdem gab es Informationen zu dem musikalischen Paar, das seit 2000 mit verschiedenen Programmen in Deutschland und Österreich unterwegs ist und bisher auf rund 1000 Auftritte verweisen kann. Mit Liedern wie „Danke, für diesen guten Morgen“, „Ich lad mein Auto...“, „Es ist die selbe Sonne“, „Jesus ist die Mitte meines Lebens“ und „Spürst du noch den Wind“ sprachen sie die Zuhörer an. Die Texte stimmten froh, nachdenklich, und sie machten Mut. Und da die Liedermacher auch Programme für Kinder haben, brachten sie für die Mädchen und Jungen unter den Gästen Lieder mit. Selbstredend wurden die Steppkes mit einbezogen, zum Beispiel bei „Käptn’ Noah und die fast vergessenen Holzwürmer“. Es war nicht zu übersehen, dass die Kinder Freude daran hatten. Und nicht nur sie. Auch die Besucher, unter ihnen Berthold Zehme, Pfarrer i. R.. Gabi Eidner brachte zwischen den Liedern auch kleine Gedichte und Anekdoten zu Gehör, über die die Gäste schmunzeln konnten. So bei der Geschichte um einen Pfarrer, bei dem die Gläubigen im Gottesdienst einschliefen. Eines Tages sei seine Katze in den Gottesdienst gekommen. „Die Gläubigen wunderten sich und weckten sogar die, die schliefen. Sie fragten sich, warum die Katze dem Pfarrer aufmerksam lauschte. Die Antwort: Weil der Pfarrer für die Katz’ predigt“, so die Liedermacherin. „Aber das nehmen wir natürlich nicht so ernst“, sagte sie.